
Kronen Zeitung
ÄRGER IN ENGLAND
Spionage-Eklat dürfte auch Bayern Millionen kosten
Southamptons Spionage-Skandal dürfte auch Bayern München Millionen kosten. Der Grund? Torhüter Daniel Peretz! Für den Leihspieler des deutschen Rekordmeisters hätte bei einem Aufstieg nämlich eine Kaufpflicht über acht Millionen Euro gegriffen. Diese ist mit der heftigen Strafe gegen Southampton auch vom Tisch.
Southampton wurde für schuldig befunden, Trainings von Middlesbrough – Gegner im Halbfinale des Aufstiegs-Playoffs für die Premier League – ausspioniert zu haben. Die Liga schloss den Klub aus der Hafenstadt am Ärmelkanal deshalb vom Play-off-Endspiel gegen Hull City (Samstag) aus.
Eine folgenschwere Entscheidung auch für die Bayern. Ein Aufstieg von Southampton erschien zuvor als durchaus wahrscheinlich. Auch dank Torhüter Daniel Peretz, der sich zu einem wichtigen Baustein des sportlichen Erfolges entwickelt hatte.
Zukunft von Peretz wieder offen
Im Aufstiegsfall hätte eine Kaufpflicht über acht Millionen Euro gegriffen. Der Klub hätte Peretz ohnehin gerne behalten, in München hat er nach der Verlängerung von Manuel Neuer und dem Status von Jonas Urbig als dessen Nachfolger keine große sportliche Zukunft.
Doch durch die Strafe wird Southampton nicht so tief in die Tasche greifen. Ob die Bayern generell so viel Geld für den Israeli lukrieren können, ist äußerst fraglich. Die Zukunft des Schlussmanns ist nun wieder komplett offen. Der Spionage-Skandal hat demnach auch hier eine Win-win-Situation in einen Verlust für alle Beteiligten verwandelt.
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